Zentrifugalpumpen

Das Funktionsprinzip der Zentrifugalpumpe ist eines des meist genutzten Pumpenprinzipien und kann dort eingesetzt werden, wo dünne Flüssigkeiten mit einer Viskosität bis zu 150 mPa.s gepumpt werden müssen.

Es gibt verschiedene Flügelradtypen, zum Beispiel geschlossene, halb offene, zurückliegende, dezentrale und Seitenkanalflügelräder. Jeder Typ hat seine spezifischen Merkmale.

Außerdem wird zwischen normal ansaugenden und selbst ansaugenden Zentrifualpumpen unterschieden. Bei beiden muss das Flügelrad sich immer unter dem Flüssigkeitspegel befinden, allerdings können selbst ansaugende Zentrufugalpumpen Luft besser verarbeiten und sind häufig so konstruiert, dass Flüssigkeit im Pumpenhaus stehen bleibt, wodurch die Pumpen über den Flüssigkeitspegel aufgestellt werden können.

Ein kritischer Punkt bei Zentrifugalpumpen ist immer die Achsendichtung. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen. Für chemisch agressive Flüssigkeiten wird häufig eine magnetbetriebene Pumpe gewählt. Diese ist hermetisch von der Atmosphäre abgeschlossen.